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sirlanzelot  Λ

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Link zur Info zu Killerspiele

Ich glaube wir gehen einer zeit entgegen die unser Hobby vielleicht irgendwann in naher Zukunft echt gefährden oder ändern wird. So wie wir es jetzt genossen haben wird es wohl nicht mehr lange sein, da zu viele Staaten und Länder auf den Zug aufspringen. Der "Ich wähle Killerspiel Killer - Zug"

Zitat:
Schwarzeneggers Regierung kämpft gegen "Killerspiele"

Kalifornien will mit Jugendschutzgesetz vor Obersten Gerichtshof ziehen



Die von Arnold Schwarzegger geführte Regierung von Kalifornien - der Staat ist Heimat vieler Entwicklerstudios und Ort der Branchenmesse E3 - will vor dem höchsten US-Gericht für eine Verschärfung des Jugendschutzes kämpfen. Auch in der Schweiz gibt es eine Initiative für mehr Jugendschutz.

"Die Macher von Videospielen nutzen schamlos die Verletzlichkeit von Kindern für ihre Profite." Diese Worte klingen wie Aussagen von deutschen Politikern, stammen aber von Jerry Brown. Er ist ehemaliger Gouverneur von Kalifornien, Mitglied der demokratischen Partei und jetzt Justizminister im Kabinett von Arnold Schwarzenegger. Im Gespräch mit der LA Times legte er noch nach: "So wie Pornografie verboten werden kann, lässt sich auch unanständige Gewalt verbieten."



Brown kämpft für ein Gesetz, das dafür sorgen würde, dass auf Computerspielen mit gewalthaltigem Inhalt ein Sticker mit einer gut sichtbaren "18" klebt. Und dass Händler diese Spiele nur noch an Erwachsene verkaufen dürfen - andernfalls droht eine Strafe von bis zu 1.000 US-Dollar. Schwarzenegger hat das Gesetz bereits 2004 unterzeichnet, aber bislang ist es nicht in Kraft getreten, weil es auf Initiative von Computerspieleverbänden durch Gerichte gestoppt wurde. Die sahen darin einen Verstoß gegen die Meinungs- und Redefreiheit.



Brown will den Fall nun vor den Supreme Court bringen, den Obersten Gerichtshof der USA. Wenn die Klage zugelassen wird, wäre es das erste Mal, dass sich der US-Supreme Court mit dem Themenkomplex Computerspiele und Jugendschutz befasst.



Auch in der Schweiz wollen Politiker eine Verschärfung des Jugendschutzes bei Spielen. Die Kantone St. Gallen und Bern fordern von der Schweizer Bundesversammlung ein Gesetz, das sich in weiten Teilen an den Regelungen in Deutschland orientiert und eine mit der USK vergleichbare Prüfstelle vorsieht. Anlass sei ein "zunehmender Zusammenhang zwischen gewalttätigem Verhalten und dem Konsum von 'Killerspielen'", so die Initiative von St. Gallen. Für den Fall, dass die Vorlage scheitert, fordern einige Politiker eine Volksinitiative.


Solange es dabei bleibt das es um den Schutz von Jugendlichen und Kindern geht ist es nachvollziehbar, verständlich und erhält meine Unterstützung. Auch ich bin der Meinung das es nicht gerade förderlich ist das ein 14 Jähriger täglich Stunden lang Left 4 Dead spielt. Es ist aber auch nicht gut das er überhaupt Stunden lang vor dem Rechner sitzt.
Wenn erwachsene sich für ein Hobby entscheiden das daraus besteht täglich mehrere Stunden vor dem Affenkasten zu sitzen, dann ist das so und eine Entscheidung.
Wir sind alt genug und haben bereits alternativen gehabt, genutzt und sind bereits voll entwickelt und geprägt.
Jugendliche sind das noch nicht und verlieren sehr viel denke ich wenn sie nur vor dem Rechner sitzen. Es ist ein tolles Medium und es ist unglaublich wie schnell die Zeit vergeht, aber es gibt, grad für Kinder und heranwaschende, noch andere Dinge im Leben die zu entdecken sind.
Daher sollte der Weg nicht über ein Verbot von Killerspiele sein sonder über eine Initiative die Jugendlichen und Kinder zeigt das es auch andere Sachen im Leben gibt und das man seine Jugend geniest. Mehr Lehrer, bessere Förder- und Forderprogramme...(ich sollte Politiker werden...Prof.Dr.med LanZe)

Aber wie immer wird der einfachere Weg gegangen und wie so oft nicht zum Schutz sondern um Wähler zu bekommen, um eigene Interessen...Schade
Aber das ist nur meine Meinung, daher kann ich auch falsch liegen...

Wie oben schon geschrieben glaube ich das es bald losgeht und man versuchen wird auf irgend eine Art und weise unsere Liebe(Sucht) zu verbieten.
Zensursula und Alles sieht Wolfgang...der gezeichnete der ständig und überall gefahren sieht.

Was denkt ihr darüber


* Ursprung und Begriffsdefinitionen der Politik
Paintball, wurde zuerst als Killerspiel bezeichnet In der politischen Diskussion wurde der Begriff Killerspiel zuerst vorwiegend für reale Spiele wie Paintball und Laserdrom verwendet.[1] Nach dem Amoklauf von Erfurt im Jahre 2002 wurden damit auch Computerspiele bezeichnet, die gewalthaltige Spielinhalte haben, beispielsweise Ego-Shooter wie Counter-Strike oder Third-Person-Shooter wie Grand Theft Auto ab Teil 3. In einem Gesetzesantrag, welcher in Reaktion auf den Erfurter Amoklauf gestellten wurde, geht es noch um ein „Verbot von Killerspielen wie Gotcha, Paintball und Laserdrome“.[1] Im Koalitionsvertrag der großen Koalition aus dem Jahr 2005 wurde die Forderung nach einem Verbot von Killerspielen eingebracht, ohne der Bezeichnung eine Bedeutung zukommen zu lassen. Seit 2006 ist konkret von Computerspielen die Rede.
Definition in einem Gesetzesantrag des Freistaates Bayern vom 2. Februar 2007 „[Der Gesetzesantrag] erfasst Spielprogramme, die grausame oder unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen und dem Spieler die Beteiligung an dargestellten Gewalttätigkeiten solcher Art ermöglichen. Darüber hinaus sind auch reale Gewaltspiele zu verbieten, die geeignet sind, Mitspieler in ihrer Menschenwürde herabzusetzen.“ (Bundesrat Drucksache 76/07, 2. Februar 2007[4]) Definition des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages vom 15. August 2006 „Killerspiele sind solche Computerspiele, in denen das realitätsnah simulierte Töten von Menschen in der fiktiven Spielwelt wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung ist und der Erfolg des Spielers im Wesentlichen davon abhängt. Dabei sind insbesondere die graphische Darstellung der Tötungshandlungen und die spielimmanenten Tötungsmotive zu berücksichtigen.“ (Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages: Ausarbeitung, 15. August 2006)







24.05.2009 um 14:52 Uhr Offline Profil www ICQ Pager ICQ Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
HOBBIT  Λ

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Zitat:
Brown kämpft für ein Gesetz, das dafür sorgen würde, dass auf Computerspielen mit gewalthaltigem Inhalt ein Sticker mit einer gut sichtbaren "18" klebt. Und dass Händler diese Spiele nur noch an Erwachsene verkaufen dürfen - andernfalls droht eine Strafe von bis zu 1.000 US-Dollar.


Find ich voll korrekt!!! Nun erklär mir bitte einer, was daran so verwerflich ist.

Im Grunde unterstützen WIR das doch auch so, in dem wir zum Beispiel ein gewisses Mindestalter voraussetzen bei Leuten, die unserem Clan beitreten wollen.

Oder findet es einer von euch es gut, wenn ein 10 oder 12 jähriger nen krasses Baller- oder Rollenspiel a la F.E.A.R, GTA oder Age of Conan zockt? Also ich nicht!

Was ein generelles Verbot von Spielen auch für Erwachsene angeht, das wird nicht kommen. Dann müsste man sämtliche Horror und Pornofilme auch gleich verbieten und Dokumentationen über Kriege, Forschung etc. auch.

Solange es um den Schutz von U18 oder von mir aus auch U21 geht, find ich das okay.





24.05.2009 um 16:57 Uhr Online Profil ICQ Pager ICQ Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
Ironman  Λ

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Da schließe ich mich voll und ganz der Meinung von HOBBIT an!


Jeder Mensch macht Fehler. Das Kunststück liegt darin, sie zu machen, wenn keiner zuschaut.
24.05.2009 um 17:56 Uhr Offline Profil Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
Raudi  Λ

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Beiträge: 1337


Spiele mit offensichtlichem "gewalthaltigem" Inhalt (dazu gehören auch "unsere" Shooter) sollen nur an Erwachsene verkauft und nur von Erwachsenen gespielt werden.

Für die Entwicklung eines Kindes oder Heranwachsenden kann es nicht förderlich sein, sowas zu spielen.

Hier haben auch die Clans eine Verantwortung, zumal man damit auch der Politik die Argumente für Verbote/Einschränkungen entzieht. Es ist verantwortungslos, wenn man Minderjährige in einem Clan aufnimmt, der Shooter spielt, nur damit man ein paar Member (mehr) in der Liste hat. Wer das macht, spielt den Politikern in die Hände - und macht selbst sein Hobby kaputt.


"Programmieren ist ein Rennen zwischen den Softwareentwicklern, die versuchen größere und bessere idiotensichere Programme zu schreiben und dem Universum, welches versucht größere und bessere Idioten zu produzieren. Zur Zeit liegt das Universum in Führung."
24.05.2009 um 18:28 Uhr Offline Profil www ICQ Pager ICQ Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
Jeff.Talley  Λ

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Genau so sehe ich das auch raudi

Ich hoffe nur wir müssen nicht unter dieser lapalie leiden...









The =SAaR= Frog

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25.05.2009 um 14:20 Uhr Offline Profil ICQ Pager ICQ Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
taranus  Λ

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Beiträge: 839

Computerspiele die Gewalthandlungen enthalten ab 18 Jahren.

1000 Euro Strafe für den Händler bei Zuwiderhandlung sind ok, sollten aber auch noch 200 Euro Bußgeld für die Eltern hinzukommen wegen Verletzung der Aufsichtspflicht, wenn sie Kenntnis davon haben, daß ihr Kind solche Spiele spielt.


Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen. Heinrich Heine, deutscher Dichter (1797 - 1856)
25.05.2009 um 15:19 Uhr Offline Profil ICQ Pager ICQ yim Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
rillesman  Λ

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Beiträge: 474

Damit ließe sich die Staatskasse auch gut füllen


Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt." - Albert Einstein -
25.05.2009 um 16:15 Uhr Offline Profil www ICQ Pager ICQ Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
Jeff.Talley  Λ

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übel aber warum denken die net so weit und setzen das genau so durch wie du geschrieben hast taranus das ist viel wirksamer als allen die spiele zu verbieten das können sie schon machen aber dan hohlen alle sich die spiel aus dem ausland und dan gint wieder kein geld für saturn und mediamarkt










The =SAaR= Frog

Kampfschnecke aka Jeff.Talley


26.05.2009 um 14:24 Uhr Offline Profil ICQ Pager ICQ Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
Coolviper  Λ

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Beiträge: 884

"Killerspiele" Erneute Verbotsforderung
Das Thema Politik und Computerspiele ist schon seit je her eine komplizierte Angelegenheit und kocht gerade seit den Vorfällen in Winnenden aktuell immer wieder hoch, so ist es kein Wunder, dass es zu diesem Thema mal wieder Neuigkeiten gibt.

Ein Vorreiter beim Verbot von sogenannten "Killerspielen" ist der inzwischen nur allzu bekannte bayerische Innenminister Joachim Hermann, der aber inzwischen "Gegenwind" aus den eigenen Reihen erhält. So zeigte sich Herr Herrmann am gestrigen Tag laut eigener Aussage "sehr überrascht", dass sich die Junge Union (die Jugendpartei der CSU/CDU) und der "Bund der deutschen katholischen Jugend" (BDKJ) klar gegen ein Verbot von Ego-Shootern ausgesprochen haben. Herr Herrmann, der sich schon in der Vergangenheit nie Müde gezeigt hat, seine Position unbeirrbar zu verteidigen, meinte daher, dass der BDKJ einfach nicht wisse von was er rede, folgend das Zitat in voller Länge:

"Ich gehe zugunsten des BDKJ davon aus, dass er nicht weiß, wie brutal und gewaltverherrlichend solche Killerspiele sind. Diese brutalen Killerspiele sind keine geeignete Freizeitbeschäftigung für junge Menschen."

Neuigkeiten gibt es auch vom Streit um die "Intel Friday Night Games", die nach Absagen aus Stuttgart und Nürnberg letztendlich in Karlsruhe stattfinden sollten. Nachdem Oberbürgermeister Hans Fenrich und die Stadtspitze in Ermangelung einer gesetzlichen Grundlage das Event durchgewunken hatten, will nun die CDU Stadtratsfarktion in Zusammenarbeit mit Bündnis90/Die Grünen, ein Verbot dieses Events durchsetzen. Wie die heutige Sondersitzung zu diesem Thema ausgehen wird, kann noch nicht prognostiziert werden und bleibt abzuwarten.

Quelle



26.05.2009 um 15:00 Uhr Offline Profil www ICQ Pager ICQ Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
sirlanzelot  Λ

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News Vorlesen lassen......

Veranstalter sagt Computerspiel-Wettbewerb in Karlsruhe ab

Die für den 5. Juni in Karlsruhe geplante Intel Fridy Night der "Bundesliga für Computerspiele" wird nicht stattfinden. In einer Mitteilung des Veranstalters Turtle Entertainment heißt es, er habe sich mit Oberbürgermeister Heinz Fenrich (CDU), der sich für den Wettbewerb eingesetzt hatte, "darauf verständigt, von unserem Vertragsrecht Abstand zu nehmen und die Veranstaltung abzusagen". Damit kommt Turtle Entertainment einem möglichen Beschluss einer für heute Nachmittag angesetzten Sondersitzung des Gemeinderats zuvor. Auf dieser wollte die Karlsruher CDU ein Verbot des Computerspiele-Wettbewerbs fordern.
Anzeige

"Wir haben den Eindruck, im Karlsruher Kommunalwahlkampf instrumentalisiert zu werden", teilen die Veranstalter mit. Jeder konstruktiven Diskussion über den Umgang mit Computerspielen und neuen Medien werde die Grundlage entzogen, wenn von demokratischen Parteien öffentlich die Kündigung rechtsgültiger Verträge angeregt wird. Die CDU wollte auf der Gemeinderatssitzung erreichen, dass die Karlruher Messe- und Kongress-GmbH ihren Mietvertrag mit Turtle Entertainment für die Schwarzwaldhalle kündigt. Dort sollte die Veranstaltung als Ersatz für Stuttgart stattfinden, wo die Intel Friday Night kurz nach dem Amoklauf von Winnenden abgesagt wurde. Auch in Nürnberg wurde der Wettbewerb abgesagt, hierfür springt am 29. Mai Hannover ein.

"In der technologiefreundlichen Stadt Karlsruhe, in welcher auch das Bundesverfassungsgericht seinen Sitz hat, hätten wir einen solchen Umgang nicht erwartet", sagt Turtle-Entertainment-Geschäftsführer Ralf Reichert. Die große Distanz zur Jugend und zu den neuen Medien lege einen schweren Generationskonflikt offen. Der Veranstalter verwahrt sich gegen die Behauptung von Gegnern des Wettbewerbs, dort sei der Jugendschutz nicht gewährleistet. Ein zusammen mit der Intel Friday Night geplantes, unter anderem von der Bundeszentrale für politische Bildung betreutes "Eltern-LAN" wird ebenso nicht in Karlsruhe stattfinden. (anw/c't)

Der Politik ist so nicht beizukommen, um dort erfolgreich zu sein muss man sich auf die gleiche Stufe stellen, was bedeuten würde, Korrupt, Bestechlich, Kriminell, Verlogen, Machtgeil, Engstirnig und Borniert. Mir würden da ja noch paar sachen einfallen aber....

Hab ich grad wo gelesen...
Zitat:
Warum sollten die jungen Menschen die alten und geistig verrosteten

Rentner, welche die Gesetze machen und die Anliegen der Jungen nicht

ernst nehmen, überhaupt noch unterstützen?



Rente ist Raub an der jungen Generation. Weg mit diesen

"Sicherungs"-Systemen. JEder sollte selber schauen und für die, die

das nicht können oder wollen gibts halt "Existenzsicherung" (Etwas zu

Essen und ein Platz zum Schlafen/Sterben sollte ausreichend sein).



Klingt radikal, aber *IHR* habt mich dazu gemacht...







26.05.2009 um 15:47 Uhr Offline Profil www ICQ Pager ICQ Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
sirlanzelot  Λ

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Neuer Ansatz....wie wollen wir das ändern was da grad geschied...ich mein wenn Wählen..ich Will jetzt nicht dazu aufrufen das hier jeder seine Wahl preis gibt..ist ja geheim und sollte so bleiben dürfen. Aber was für alternativen gibt es den...Die Linke..oh man, FTP..Oh Gott...die neue Partei Sozialer Gerechtigkeit....Gott beware (Sozialismus lässt grüßen)

Der Hier hat eine Idee
Zitat:
Hallo,



da sich sicher einige folgende Frage stellen:



"Ich wuerde gerne meinen Unmut ueber einige politische Entscheidungen

kundtun, aber irgendwelche radikalen Knalltueten waehle ich deshalb

noch lange nicht. Zudem moechte ich nicht am 'politischen Leben'

einer Partei teilnehmen, da ich naemlich leider fuer meinen

Lebensunterhalt viel arbeiten muss, und meine spaerliche Freizeit

nicht noch mit Berufsdiskutierern und Plakate kleben vergeuden will.

Was kann ich also tun, diesen Unmut bei einer Wahl in eine sichtbare

Zahl zu verwandeln?"



Mein Ansatz: ungueltige Stimme.



(Gleich vornweg: die Sache mit 'dann kriegen die Parteien weniger

Kohle funktioniert leider so nicht mehr, Details hier:

http://www.wahlrecht.de/lexikon/wahlkampfkostenerstattung.html )



Pro:

- Sichtbarer und schwer zu entschuldigender Wert beim Wahlergebnis.

(Desinteresse zieht da nicht, und 'Das Bildungsniveau sinkt halt' ist

auch ein bisschen an den Haaren herbeigezogen ...)



- Enorme Befriedigung zu jedem/r Kandidaten/Partei mal so richtig vom

Leder zu lassen

(Liest zwar keine Sau, macht aber trotzdem Spass. Ich habe auch schon

mit lautem 'Ene Mene Mu ...' in der Wahlkabine erinnerungswuerdige

Reaktionen provoziert.)



- Man hat seine staatsbuergerlichen Pflichten wahrgenommen und

ausgeuebt.



Kontra:

- So alle 1-2 Jahre mal 30 minuten Aufwand. Ein Klacks.



Gruesse,

dogboy


Demnach:
Stimmenthaltung und ungültige Stimme = Nichtwahl

Eine Stimmenthaltung und die Abgabe einer ungültigen Stimme haben beide den gleichen Einfluss auf das Wahlergebnis – nämlich keinen. Nur in einem Ausnahmefall – der Abgeordnetenhauswahl in Berlin (bis 2004 auch bei der Landtagswahl im Saarland) – gilt für die Berechnung der 5 %-Hürde die Zahl der abgegebenen statt der gültigen Stimmen und könnte so einen marginalen Einfluss haben.
Einfluss auf Statistik

In der amtlichen Wahlstatistik werden ungültige Stimmen explizit aufgeführt – mehr aber auch nicht. Es wird nicht festgehalten, warum die Stimmen ungültig sind: Ob dem Wähler etwa die Stimmabgabe zu kompliziert war und er aus Unkennntnis keine gültige Stimme abgegeben hat oder er sich bewusst enthalten bzw. gar Protest ausdrücken wollte. Zur Begründung der ungültigen Stimmabgabe oder der Wahlenthaltung gibt es auch kein Feld auf dem Stimmzettel. Erklärungen oder Sprüche auf dem Stimmzettel sehen nur die Wahlhelfer vor Ort.
Wer nicht wählt, wählt die Großen

Auch wenn immer gesagt wird, wer nicht wähle, wähle extrem – von der Nichtwahl profitieren alle Parteien proportional zu ihrem Stimmenanteil, also vor allem die großen Parteien CDU und SPD.






26.05.2009 um 16:07 Uhr Offline Profil www ICQ Pager ICQ Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
sirlanzelot  Λ

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Aber:
Ich sehe keinen Unterschied zwischen bewusst ungültigen Stimmen oder
einfach nicht wählen zu gehen.

In beiden Fällen zählen die Stimmen nicht zu den 100% der gültigen
Stimmen, die darüber entscheiden, wie sich die Parlamente
zusammensetzen.
(Genaugenommen sind es nicht mal diese 100%, sondern nur die Stimmen,
die auf Parteien fallen, die über 5% erreichen, die überhaupt etwas
bewirken.)

Wegen ungültigen oder nicht abgegebenen Stimmen bleiben ja keine
Sitze im Parlament unbesetzt. Man tut damit den etablierten Parteien
kein bischen weh.

Ich sehe nur zwei Möglichkeiten:

1. Man wählt das berühmte "kleinste Übel", das mit hoher
Wahrscheinlichkeit über 5% kommen. Dabei muss man aber auch darauf
achten, dass es eine Partei ist, die höchstwahrscheinlich nicht mit
einer Regierung koalieren wird. Erfahrungsgemäß vergessen Parteien in
der Regierung alle ihre zuvor gegebenen Versprechen. besonders die
jeweils kleineren Koalitionspartner.
Ich gebe zu, zumindest bei der Bundestagswahl wird die Auswahl da
ordentlich eng.
Aber der Vorteil ist, dass man mit seiner Stimme die parlamentarische
Opposition stärkt und damit der Regierung das Leben zumindest etwas
schwieriger macht.

2. Wenn man sich partou nicht durchringen kann, eine der >5-Parteien
zu wählen, dann unterstützt man halt eine der kleineren Parteien
("Sonstige") und hofft auf das beste.
Der Vorteil ist, dass man "gesinnungsmäßig" keine größeren
Kompromisse machen muss. Man setzt zumindest ein gewisses Zeichen und
die unterstützte Partei bekommt etwas mehr Geld.
Der Nachteil ist, dass man damit auch keinerlei Einfluss auf die
Zusammensetzung des Parlaments genommen hat und damit auch der
Regierung nicht weh tut, bzw. der opposition nicht hilft.
Aber immerhin gibt es ja noch die kleine Chance, dass die
"Sontige"-Partei irgendwann so viel unterstützung bekommt, dass sie
die 5% irgendwann schafft. Wenn alle immer nur pragmatisch die 1.
Wahlmöglichkeit wählen, werden es die kleinen Parteien niemals
schaffen.

Die Entscheidung ist nicht leicht. Beides hat Vor- und Nachteile.
Aber beides ist auch unendlich viel besser, als die Stimme einfach
nur wegzuwerfen






26.05.2009 um 16:15 Uhr Offline Profil www ICQ Pager ICQ Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
sirlanzelot  Λ

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Wie ich heute leider lesen musste hat der Kampf gegen Killerspiele begonnen!!!

Innenminister fordern Killerspielverbot
Die Innenminister der 16 Bundesländer haben sich heute in Bremerhaven für ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot sogenannter Killerspiele ausgesprochen. Die Ländervertreter forderten vom Bundestag eine Umsetzung noch vor den nächsten Bundestagswahlen. Das Gesetz soll eine Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden sein.

Nach der Definition der Innenpolitiker gehöre jedes Computerspiel, bei dem „ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen“ ausmacht, zu jener Kategorie, die alsbald verboten werden soll. Auch alle Videospiele, deren Inhalt grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen sind, steht nach Willen der Innenminister auf der Abschussliste.

In der Begründung der Forderung heißt es, dass die bestehenden Kontrollinstanzen – etwa die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) – nicht ausreichten. Die bisher oft geäußerte Verbotsforderung von Killerspielen gehöre daher wieder auf die Tagesordnung, so Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann (SPD). Uwe Schünemann (CDU), Innenminister von Niedersachsen, betonte gar, der Konsum der gewalthaltigen Spiele senke die Hemmschwelle herab. Zudem würden sogenannte Killerspiele immer wieder vor Amokläufen gespielt werden – zuletzt vor der Tat in Winnenden, vor der der Täter Tim K. Far Cry 2 gespielt habe.

Die Innenministerkonferenz sprach sich darüber hinaus dafür aus, ein computergestütztes nationales Waffenregister aufzubauen. Damit bestätigten die Landesinnenminister den Beschluss des Bundestages, das Waffengesetz durch eine Erhöhung der Altersgrenze für das Schießen mit großkalibrigen Waffen sowie die Einführung unangekündigter Kontrollen von Waffenbesitzern zu verschärfen.

Leider wird das hier komplett außer acht gelassen dass:
"Die Tatsache, dass der Täter im Besitz von Computerspielen war, ist nicht weiter verwunderlich – Computerspiele sind ein fester Bestandteil der Jugendkultur." Nach Auffassung des BIU sei eher zu vermuten, dass die psychische Kondition und das soziale Umfeld des Täters wichtige Faktoren darstellten. "Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Konsum gewalthaltiger Medien und der Tat von Winnenden ist nach derzeitigen Informationen nicht erkennbar"
Deutschland verfüge im weltweiten Vergleich über das engmaschigste Jugendschutzsystem in Bezug auf Computer- und Videospiele....

Darum hier noch ein sehr guter Bericht von BF-Games.net

Zitat:
Mit den News zu einem Thema einer der letzten zu sein ist immer etwas unglücklich, im Falle des geplanten Verbots von Killerspielen jedoch leider nicht zu ändern. Mit etwas Verspätung wollen wir dem wichtigen Thema dennoch einige Zeilen widmen. Denn der Beschluss der Innenminister weist deutliche Parallelen zum geplanten Gesetz zur Bekämpfung von Kinderpornographie auf. Doch fangen wir am besten am Anfang an.



Minister beschließen Killerspielverbot

Getrieben von den Ereignissen in Winnenden hat sich die jährlich stattfindende Konferenz der Innenminister gestern darauf geeinigt, ein Verbot für sogenannte Killerspiele in die Tat umzusetzen. Getroffen hat sich die Politik jedoch nicht nur aus diesem Grund. Besprochen wurden auch Themen wie der Schutz von Polizisten, der Einsatz der Bundeswehr im Inneren und die Frage, ob Jugendliche als Testkäufer für Alkohol eingesetzt werden sollten oder nicht. Selbst das Thema Guantanamo stand auf der Tagesordnung. Einen Überblick der Beschlüsse bietet der Spiegel am Ende seines Berichts.



Vertriebsverbot geplant

Am heißesten diskutiert wurde jedoch sicherlich über Computerspiele, läuft das Ergebnis doch wieder einmal auf ein Herstellungs- und Vertriebsverbot hin. Medien wie Spiegel oder Welt Online zitieren den Beschluss wie folgt: “Für Spiele, bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist, ein ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot so schnell wie möglich umzusetzen.".



Schlips tragende Shooter-Hasser

Die Fomulierung ist genauso schwammig wie der unsägliche Begriff „Killerspiele“ und lässt viel Raum für Interpretationen. Fallen Battlefield und Counterstrike mit in diese Kategorie und wenn ja, würde man sie zukünftig einfach aus den Regalen nehmen? Wie schnell soll das Verbot kommen? Kritiker wie Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann ließen es sich nicht nehmen, zumindest die zweite Frage zu beantworten. Wenn es nach dem Shooter-Hasser aus der Clique von Dr. Pfeiffer geht, am besten noch vor der Bundestagswahl. Ein enger Zeitplan und Grund genug, den Presseseiten von Frau von der Leyen in den kommenden Tagen ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu schenken.



Noch ist nichts verloren

So drastisch diese Nachrichten klingen, bedeuten sie jedoch noch lange kein sofortiges Verbot. Dazu muss erst einmal ein Gesetz geschrieben und zur Abstimmung vorgelegt werden. In der Vergangenheit ist das bereits mehrfach geschehen, in dem der Jugendschutz weiter verschärft wurde. Zum Beispiel mit größeren Hinweisschilder für Alterskennzeichnung. Eine Maßnahme, die sogar zu begrüßen ist. Der jetzige Beschluss geht jedoch eindeutig zu weit. Ein Herstellungs- und Vertriebsverbot für Spiele kann nicht die geeignete Antwort auf einen Amoklauf sein und es liegt an den Spielern, dessen Umsetzung zu verhindern.



Widerstand jetzt!

Wie das geplante Verbot von Paintball gezeigt hat, kann genügen großer Widerstand zu einem Umdenken führen. Und für das Spiel mit den Markern gilt dasselbe wie mit den Pixeln. Die Spielezeitschrift PC Games hat Spieler deshalb erneut dazu aufgerufen, im Rahmen der Aktion Ich wähle keine Spielekiller ihren Abgeordneten zu schreiben. Im Nachrichtenangebot ist ein vorgefertigtes Schreiben als Text und PDF abgelegt, mit dem sich Spieler mit minimalem Aufwand der Aktion anschließen können. BF-Games.net steht voll und ganz hinter dieser Aktion und ruft alle Leser auf, sich dem Protest anzuschließen. Über die Website des Bundestags können die eigenen Abgeordneten leicht ermittelt und per Mail erreicht werden. Wichtig ist es, in der Mail ein vollständiges Anschreiben (Name, Adresse) zu hinterlegen. So werden die Mails nicht als Spam einsortiert.



Raus auf die Straße

Noch wirkungsvoller sind Proteste auf der Straße, wie sie gestern von der Aktion Jugendkultur in Karlsruhe organisiert wurden. Hintergrund ist die Absage eines ESL-Turniers nach Druck der Gemeinderatsfraktionen von CDU und Grünen (wir berichteten). Weil sich Spieler die Diskriminierung nicht mehr gefallen lassen wollen, sind sie auf die Straße gegangen. Mehr als 400 Zocker trafen sich am Abend und machten ihrem Ärger öffentlichkeitswirksam Luft. "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Spiele klaut", war nur eine der Parolen. Ein kurzer Bericht über die Aktion samt Bildergalerie findet sich bei den Kollegen von Readmore.



Fehlende Strukturen

Ähnliche Aktionen kann man sich eigentlich nur für das gesamte Bundesgebiet wünschen, allerdings gibt es auch weiterhin keine spielübergreifende Organisation von Zockern in einem Dachverband. Diesen Job übernehmen weitestgehend die Spielemagazine, deren Aktionen sich jedoch weitestgehend auf das Verfassen von Protestschreiben konzentrieren. Im Netz finden sich zudem noch einige Plattformen und Websites zum Thema, aus keinem der Projekte hat sich jedoch in der Vergangenheit eine übergreifende Plattform herausbilden können. Der Protest läuft deshalb vorerst weiter unkoordiniert. Wer neben dem Briefschreiben etwas tun möchte, organisiert deshalb aktuell am besten eine Demo wie die in Karlsruhe. Genug Spieler lassen sich über das Internet sicherlich erreichen.


Daher kann ich nur noch sagen

Und für alle die ein alternative zur anstehenden Wahl suchen sein diese seite ans Herz gelegt ichwählepiraten

Sehr schön ist zu sehen das es doch viele gibt die sich dagegen wehren.




Und wenn auch ihr AKTIV dagegen etwas unternehemn wollt, dann schaut euch das HIER an.Eine Aktion von PC-Games, dort geht es um "Ich wähle keine Spielekiller": Eine Aktion GEGEN die unsachliche, vorurteilsbehaftete Diskriminierung von Video- und Computerspielern und FÜR die Stärkung eines wirksamen Jugendschutz.








08.06.2009 um 01:27 Uhr Offline Profil www ICQ Pager ICQ Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
sirlanzelot  Λ

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Bundestag verabschiedet Gesetz zu Internetsperren

Zitat:
Der Bundestag hat gestern Abend den Gesetzentwurf zu Internetsperren im Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornografie über das Internet verabschiedet. Während die große Koalition den erst kürzlich geänderten Gesetzesentwurf getragen hat, stimmte die Opposition geschlossen gegen das Gesetz.



Vor der Abstimmung betonte die Koalition, hohe Hürden in dem Spezialgesetz gesetzt zu haben, sodass dieses nicht – wie von Kritikern befürchtet – auf andere Bereiche ausgeweitet werden könne. Martina Krogmann, parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Fraktion, führte dabei aus, dass es sich um eine Maßnahme handele, die sich vor allem gegen Zufallsnutzer richte, die durch die Stopp-Seite abgeschreckt werden sollen. Martin Dörmann von der SPD betonte, dass bereits mit fünf großen deutschen Providern auf Vertragsbasis ähnliche Sperrmaßnahmen etabliert wurden, die auch ohne das Gesetz umgesetzt worden wären und nun eine rechtsstaatliche Grundlage erhalten. Jörg Tauss, ebenfalls von der SPD, intervenierte, dass die Vereinbarungen mit den Providern durch Nötigung zustande gekommen seien. Diese nachträglich zu legalisieren sei „rechtsstaatlich unmöglich“.



Die Opposition führte hingegen aus, dass die geplanten Sperren ihr Ziel völlig verfehlten. Max Stadler (FDP) ist etwa davon überzeugt, dass Kinderpornografie mit dem Gesetz "um kein Jota zurückgedrängt wird". Er kritisierte darüber hinaus, dass am gestrigen Donnerstag über ein anderes Gesetz debattiert wurde als ursprünglich geplant, da es sich durch die am Dienstag eingebauten Änderungen erheblich von dem ursprünglichen Entwurf unterscheide. Es sei daher mit Verfassungsbeschwerden zu rechnen. Jörn Wunderlich, Abgeordneter der Linken, monierte, dass eine rechtsstaatliche Kontrolle der Sperrlisten nicht stattfinde. Es sei dabei bezeichnend, dass Polizeibehörden darüber entscheiden, was publiziert werden dürfe. Für die Grünen warf Wolfgang Wieland ein, dass das Vorhaben unter der Flagge des Wirtschaftsrechts durchgesetzt werde. Es müsse zumindest ein verwaltungsrechtliches Widerrufsverfahren gegen die Aufnahme auf die Listen vorgesehen werden. Auch sei der Bundesdatenschutzbeauftragte, der das Kontrollgremium bestellen soll, das die Sperrlisten des Bundeskriminalamtes (BKA) überprüft, für diese Aufgabe ungeeignet. Hier hätte man einen Richter einsetzen müssen.



Auch nach zahlreichen Änderungen am Gesetz bleibt die Kritik, dass der nunmehr vorhandene Ansatz „Löschen statt Sperren“ nicht konsequent umgesetzt werde. So darf das BKA Internetangebote, die sich im außereuropäischen Ausland befindet sofort auf eine Sperrliste setzen, wenn die Löschbarkeit der Inhalte nach Einschätzung der Behörde nicht in „angemessener Zeit“ möglich ist. Auch ist nicht festgeschrieben, dass der Anbieter der Inhalte über die Sperrung derselben informiert werden muss, sofern er nicht mit „zumutbarem Aufwand“ festgestellt werden kann. Die Etablierung einer Zensurinfrastruktur für das Internet ist darüber hinaus weiterhin ein großer Punkt, an dem Kritiker anstoßen. Gerade diesen Gedankengang kritisierte allerdings die Initiatorin des Gesetzes, Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Es sei ihrer Meinung nach „zynisch, im Zusammenhang mit Kinderpornografie von Zensur zu sprechen“.



Noch kurz vor der Abstimmung ermahnten 13 Bundestagskandidaten der SPD in einem offenen Brief ihre Parteikollegen, die Zustimmung zu dem Gesetz zu verweigern, um vor allem junge Wähler nicht zu verprellen. Das Eintreten für ein „wirkungsloses“ Vorhaben schüre Zensurängste und vergrätze selbst „unsere treusten Fürsprecher in der digitalen Welt“. Dabei verwiesen die Abgeordneten auch auf die Online-Petition zum Gesetz, die mit über 130.000 Mitzeichnern die erfolgreichste ihrer Art ist.



Nach erfolgreicher Abstimmung im Bundestag muss sich nun die Länderkammer mit dem Gesetzesentwurf befassen. Eine Zustimmung ist allerdings nicht notwendig, sodass das Gesetz schon bald in Kraft treten könnte, sofern der Bundesrat keinen Einspruch erhebt. Dies allerdings ist unwahrscheinlich, da die Kritik des Bundesrats zu großen Teilen im aktuellen Gesetzesentwurf umgesetzt wurde.



So:Liebe demokratische Parteien: Was sollen wir denn den Anhängern von Linke und NPD noch entgegenhalten, wenn ihr so einen Sche*ß abzieht?
Nun werden Killerspiele verboten und Seiten mit Inhalt dazu gesperrt. Das alles war nur ein Vorwand für flächendeckende Zensur. Diktatur. Unterdrückung.

Sind wir doch mal ehrlich: Die nächsten Jahre könnten wirtschaftlich als auch Wohlstand/Gesellschaftlich eine rapide Talfahrt sein.

Und um uns unterdrücken zu können/im Griff zu haben werden immer mehr Bürgerrechte sowie das Grundgesetz außer Kraft gesetzt. Das war doch schonmal da oder?

Schleichend stirbt die Demokratie. Aber sie stirbt. Unaufhaltsam. Das ist sicher.

Rekordbeteiligung bei einer Petition, und diese wird nicht einmal vor der Abstimmung angehört. Ein demokratischer Witz der mich mehr als nur traurig stimmt.
Das BFG muß damit nicht nur über das Gesetz entscheiden, es sollte auch angerufen werden ob die Politiker so einfach eine Petetion ignorieren dürfen. Was sie ja de facto getan haben.

Die Frage ist nunmehr, wie reagieren wir, das Volk? Normalerweise sollten wir aufstehen und auf die Straße gehen, doch wie organisiert man dies? Wie bewegt man die Massen dazu? Hoffentlich findet sich eine Gruppe, die das organisiert (sinngemäß wenn z.B. Greenpeace zu irgendetwas aufruft, können mehr bewegt werden, als würde dies eine einzelne Privatperson tun).
Das dann über Twitter am besten verbreiten.

Die Frage ist, wie kann es sein, daß Massen an feierwütigen eine Massenparty am Strand hinbekommen, aber keine Demo gegen die Freheitsbeschneidung durch unserer Politiker?

Für mich bedeutet es nun das ich irgendwie einen Weg finden werde um eine Demo oder sonst was auf die Beine zu stellen, normal müsste man einen Spendenaufruf starten um einen Werbespot zu produzieren in dem Die Jugend und alle die die Schnauze voll haben aufgerufen werden zur Wahl zu gehen und denen zu Danken die dafür verantwortlich sind.
Es ist nun an der Zeit das etwas getan wird. Seit Jahren schauen wir zu und lassen uns eine Sche.ß Aktion nach der anderen gefallen.

ICH HABE DIE SCHNAUZE VOLL!!!

Ich werde sie dafür bestrafen und das sollten alle anderen auch. ABER nicht mit nicht wählen den dann bleiben sie wieder an der Macht, NEIN mit Wählen gehen und wenn es irgend eine Bauern-garagen-Partei ist.

NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN NEIN....

ich suche hiermit Idee wie man Viele Menschen Mobilisiert und aufrufen kann um dagegen und für die Wahl einer anderen Partei stimmt.

gz.Lanze






20.06.2009 um 02:24 Uhr Offline Profil www ICQ Pager ICQ Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
rillesman  Λ

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Am heutigen Tage sind bereits Demos in ganz Deutschland angekündigt. Ich bitte daher alle die die möglichkeit haben sich derer anzuschliessen!

http://www.loeschenstattsperren.de/


Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt." - Albert Einstein -
20.06.2009 um 06:08 Uhr Offline Profil www ICQ Pager ICQ Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
Silverman  Λ

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es geht doch immer um die amokläufer nur weil zehn von millionen zocker durch die schule laufen und auf rambo machen das kann nicht sein ich zocke schon seit über zehn jahren killer spiele und drehe ich am rad ne das kinder durchdrehen liegt im umfeld des kindes wenn ich amok laufe dann am clo weil es stinkt


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20.06.2009 um 14:41 Uhr Offline Profil Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
Silverman  Λ

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das ist so ein blödsinn die schneiden sich ins eigene fleisch jeder zweite kauft killer spiele stellt euch mal vor die was passiert wenn keiner mehr killer spiele kauft kein umsatz für unser achso geliebtes deutschland und was macht die jugend von heute dann mann kann es überall lesen 12 jähriger mit 2,8 drehzahl und am steuer von bussen autos


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20.06.2009 um 14:50 Uhr Offline Profil Private Nachricht  Direktlink zur diesem Beitrag
 
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